Soziale Dienste und Begleitung von Menschen auf Bewährung

Beratung und Begleitung

Zu den Aufgaben der Bewährungshilfe Basel-Stadt gehören Unterstützung in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Finanzen/Schulden, Umgang mit Behörden, Umgang mit persönlichen Problemen, Gesundheit, Freizeitgestaltung u.a.

Bewährungshilfe Auflage:
Bewährungshilfe wird entweder nach einer bedingten Verurteilung durch das Strafgericht oder nach einer bedingten Entlassung durch die zuständige Strafvollzugsbehörde angeordnet.

Die betreffenden Klientinnen und Klienten sind für die Dauer der verfügten Probezeit
(1–5 Jahre) verpflichtet, den Kontakt mit dem Bewährungshelfer/der Bewährungs- helferin aufrecht zu erhalten.

Zuständig für die Betreuung ist die Bewährungshilfe im Wohnsitzkanton der Klientin/des Klienten, unabhängig davon, in welchem Kanton die Verurteilung erfolgte.

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Vermittlung von geeigneten Fachpersonen und Freiwilligen

Vermittlung von geeigneten Fachpersonen und Freiwilligen für die Übernahme von Bewährungshilfe-Mandaten und Weisungen.

Fachpersonen

Die Bewährungshilfe arbeitet mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ambulanter Beratungsstellen wie z.B. Drop In, Neustart (Sozialarbeiter/-innen und Psychologen/Psychologinnen), Bezugspersonen in stationären Suchthilfe-Einrichtungen wie dem Haus Gilgamesch, Einrichtungen der ambulanten Wohnbegleitung wie HEKS-Wohnen usw. zusammen.
Weisungen (s.u.) werden auch häufig von Therapeuten/Therapeutinnen (Psychiaterinnen und Psychologen) durchgeführt, die in eigener Praxis oder in einer Klinik wie den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel arbeiten.

Freiwillige

Für einige Klienten ist eine Betreuung und Begleitung durch Freiwillige, wie den freiwilligen Bewährungshelfern/-helferinnen des Vereins Neustart, besser geeignet als der Kontakt mit professionellen Helfernden, weil sie z.B. umfassender und/oder näher an ihrem täglichen Lebensumfeld erfolgen kann.

Bewährungshilfe (Auflage/Mandat)

Bewährungshilfe wird entweder nach einer bedingten Verurteilung durch das Strafgericht oder nach einer bedingten Entlassung durch die zuständige Strafvollzugsbehörde angeordnet. Die betreffenden Klientinnen und Klienten sind für die Dauer der verfügten Probezeit (1–5 Jahre) verpflichtet, den Kontakt mit dem Bewährungshelfer/der Bewährungshelferin aufrecht zu erhalten. Zuständig für die Betreuung ist die Bewährungshilfe im Wohnsitzkanton der Klientinnen/Klienten, unabhängig davon, in welchem Kanton die Verurteilung erfolgt ist.

Weisungen

Weisungen können z.B. die Fortführung einer bereits begonnenen ambulanten Psychotherapie, den Kontakt zu einer Suchtberatungsstelle oder die Verpflichtung zu einer Schuldenberatung beinhalten (in der Regel für die Dauer der Probezeit).

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Extern durchgeführte Bewährungshilfen

Kontrolle und Begleitung von extern durchgeführten Bewährungshilfen und Weisungen

Wenn Bewährungshilfen und Weisungen durch Dritte durchgeführt werden, bleibt bei der Bewährungshilfe Basel-Stadt eine Person für den Klienten/die Klientin verantwortlich. Sie unterstützt die beauftragte Fachperson z.B. im Fall von Schwierigkeiten, erhält von dieser halbjährlich Berichte über den Verlauf der Bewährungshilfe resp. der Weisung, stellt bei Undurchführbarkeit die Information der zuständigen Behörden (Strafgericht oder Strafvollzugsbehörde) sicher und bespricht mit diesen das weitere Vorgehen.

Wichtige Links:

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