Straf- und Massnahmenvollzug

Blick auf die Spiegelgasse 6-12, an der sich der Strafvollzug befindet.

Aufgaben der Vollzugsbehörde

Die Vollzugsbehörde weist eine verurteilte Person der geeigneten Anstalt oder dem ambulanten Vollzug zu. Sie gewährt Vollzugsöffnungen und entlässt die verurteilte Person aus dem Straf- und Massnahmenvollzug.

 

Im Jahr 2016 wurden im Kanton Basel-Stadt rund 79'433 Vollzugstage in Form von Freiheitsstrafen vollzogen und rund 35'325 in Form von gerichtlich angeordneten Massnahmen.

 

Gesetzliche Grundlagen und Richtlinien:

 

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Opferbenachrichtigung

Gemäss Art. 92 a des StGB können Opfer von Straftaten Informationen über wesentliche Entscheide zum Straf- und Massnahmenvollzug der verurteilten Person verlangen. Mehr Informationen zu den Voraussetzungen und zum Antrag finden Sie im Formular bzw. in den dazugehörenden Richtlinien (PDF, 75 KB; nicht barrierefrei).
 

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Leitsätze des Strafvollzugs Basel-Stadt

  • Die Vollzugsbehörde und die von ihr beauftragten Vollzugsanstalten achten die Menschenwürde der verurteilten Person und vollziehen Strafen und Massnahmen unter entsprechenden materiellen und ethischen Bedingungen.
  • Die verurteilten Personen sind gleich zu behandeln. Besondere Merkmale wie Geburt, Geschlecht, Hautfarbe, Rasse, nationale Herkunft, Sprache, Religion, politische Überzeugung, gesellschaftliche oder wirtschaftliche Stellung dürfen sich weder zum Vorteil noch zum Nachteil der verurteilten Person auswirken. (Art. 6 Strafvollzugsgesetz des Kantons Basel-Stadt vom 13. Dezember 2007).
  • Der Strafvollzug hat den allgemeinen Lebensverhältnissen so weit als möglich zu entsprechen, die Betreuung der Gefangenen zu gewährleisten, schädlichen Folgen des Freiheitsentzugs entgegenzuwirken und dem Schutz der Allgemeinheit, des Vollzugspersonals und der Mitgefangenen angemessen Rechnung zu tragen.

Weiterführende Informationen:

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